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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Sales Tik UG (haftungsbeschränkt) — Marke Sitetik · Fassung 2026-08-15

Kurz zusammengefasst: Sitetik verkauft ausschließlich an Unternehmen. Die Verträge haben 12 Monate Mindestlaufzeit und verlängern sich um jeweils 12 Monate, wenn nicht mit 30 Tagen Frist zum Laufzeitende gekündigt wird. Abgerechnet wird monatlich per Rechnung. Ihre Domain und Ihre Inhalte gehören Ihnen. Diese Zusammenfassung dient nur der Orientierung; maßgeblich ist der nachfolgende Text.

§ 1 Geltungsbereich, Unternehmereigenschaft

(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Erstellung, Bereitstellung und laufende Pflege digitaler Leistungen im Abo-Modell — Websites, Apps und Chatbots — zwischen der Sales Tik UG (haftungsbeschränkt), Mainzer Landstraße 158, 60327 Frankfurt am Main (nachfolgend „Anbieter" oder „Sitetik") und dem Kunden.

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB findet nicht statt. Der Kunde bestätigt im Bestellprozess ausdrücklich, dass er die Leistung in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit bezieht. Existenzgründer gelten bereits ab Vorbereitung ihrer Tätigkeit als Unternehmer.

(3) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich in Textform zu. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter die Leistung in Kenntnis solcher Bedingungen vorbehaltlos erbringt.

(4) Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss geltende Fassung dieser AGB. Der Kunde erhält sie mit der Bestellbestätigung in Textform.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Pakete auf sitetik.de ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.

(2) Mit Klick auf „Zahlungspflichtig bestellen" gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Abo-Vertrags über das gewählte Paket ab. Der Vertrag kommt mit Zugang der Bestellbestätigung per E-Mail zustande; eine vorherige Zahlung ist nicht erforderlich.

(3) Wählt der Kunde stattdessen „Erst Rückruf", handelt es sich um eine unverbindliche Anfrage. Ein Vertrag kommt dadurch nicht zustande.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, eine Bestellung ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn die gewünschte Leistung außerhalb des Abo-Modells liegt oder rechtlich unzulässige Inhalte betrifft. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall erstattet.

§ 3 Leistungsgegenstand

(1) Der Anbieter erbringt die Leistungen des jeweils gebuchten Pakets. Welche Leistungen das im Einzelnen sind, ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung, die Bestandteil dieses Vertrags ist.

(2) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung und den Betrieb der vereinbarten Leistung über die Vertragslaufzeit sowie deren laufende Pflege. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg — insbesondere Umsatz, Reichweite, Anzahl von Anfragen oder eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen — ist ausdrücklich nicht geschuldet.

(3) Der Anbieter darf zur Leistungserbringung Unterauftragnehmer einsetzen. Für deren Leistungen haftet er wie für eigene.

(4) Der Anbieter darf die Leistung technisch weiterentwickeln und eingesetzte Technologien austauschen, solange der vertraglich vereinbarte Funktionsumfang dadurch nicht wesentlich eingeschränkt wird.

§ 4 Besondere Bestimmungen für Websites

(1) Enthalten sind je nach Paket Konzeption, Design, Entwicklung, Texterstellung, Domain, Hosting, SSL-Zertifikat, Wartung sowie laufende Anpassungen im Rahmen des vereinbarten Umfangs.

(2) Eine Domain wird auf Wunsch des Kunden und in dessen Namen registriert, soweit sie verfügbar ist. Kosten für Domains außerhalb üblicher Endungen (insbesondere Premium- und Sonderdomains) trägt der Kunde nach vorheriger Abstimmung.

(3) Rechtstexte des Kunden — insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung — bindet der Anbieter technisch ein. Eine inhaltliche Rechtsberatung oder Rechtsprüfung schuldet der Anbieter nicht und darf sie nicht erbringen. Für die inhaltliche Richtigkeit dieser Texte ist der Kunde verantwortlich.

§ 5 Besondere Bestimmungen für Apps

(1) Die Leistung umfasst Konzeption, Design, Entwicklung, Einreichung in den vereinbarten App-Store, Betrieb und Updates während der Vertragslaufzeit.

(2) Die Veröffentlichung einer App setzt die Freigabe durch den jeweiligen Store-Betreiber (insbesondere Apple und Google) voraus. Deren Richtlinien und Prüfprozesse liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters. Der Anbieter schuldet eine richtlinienkonforme Einreichung und die Begleitung des Prüfprozesses, nicht jedoch die Freigabe selbst. Wird die App aus Gründen abgelehnt, die der Anbieter zu vertreten hat, bessert er ohne zusätzliche Vergütung nach.

(3) Für die Veröffentlichung ist ein Entwicklerkonto beim jeweiligen Store-Betreiber erforderlich. Sofern nicht abweichend vereinbart, läuft dieses Konto auf den Kunden; die dafür anfallenden Gebühren der Store-Betreiber trägt der Kunde. Der Anbieter richtet das Konto auf Wunsch ein und betreut es.

(4) Ändern Store-Betreiber ihre Richtlinien oder technischen Anforderungen, passt der Anbieter die App im Rahmen des gebuchten Pakets an.

§ 6 Besondere Bestimmungen für Chatbots und KI-Funktionen

(1) Chatbots und weitere KI-gestützte Funktionen erzeugen Antworten automatisiert auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Inhalte und der eingesetzten Sprachmodelle. Der Anbieter richtet den Bot sorgfältig ein, kann aber keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung einzelner Antworten übernehmen.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, den Bot als automatisiertes System kenntlich zu machen und ihn nicht für Zwecke einzusetzen, die eine individuelle fachliche Beratung erfordern (insbesondere Rechts-, Steuer- oder Heilkundeberatung), soweit dies nicht ausdrücklich vereinbart und entsprechend abgesichert ist.

(3) Die Nutzung ist auf ein für den vereinbarten Einsatzzweck übliches Maß begrenzt. Übersteigt die tatsächliche Nutzung dieses Maß erheblich und dauerhaft, wird der Anbieter den Kunden informieren und eine Anpassung des Pakets anbieten. Bis zu einer Einigung darf der Anbieter die Nutzung technisch begrenzen.

(4) Verarbeitet der Bot personenbezogene Daten von Endnutzern des Kunden, gilt § 15.

§ 7 Mitwirkung des Kunden, Inhalte und Rechte Dritter

(1) Der Kunde stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Texte, Bilder und sonstigen Inhalte vollständig und rechtzeitig bereit, insbesondere über das Onboarding-Briefing. Verzögerungen durch unvollständige oder verspätete Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

(2) Der Kunde sichert zu, dass er an allen von ihm bereitgestellten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Das gilt insbesondere für Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Wettbewerbsrechte.

(3) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung der Zusicherung nach Absatz 2 beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich über geltendgemachte Ansprüche.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte nicht zu veröffentlichen oder von der Leistung zu entfernen, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung oder einen Verstoß gegen gesetzliche Vorgaben bestehen. Er informiert den Kunden darüber unverzüglich.

§ 8 Fertigstellung, Korrekturschleifen, laufende Anpassungen

(1) Die Erstfertigstellung erfolgt innerhalb von 10 Werktagen ab Vertragsschluss, sofern der Kunde das Onboarding-Briefing vollständig und unverzüglich bereitstellt.

(2) Der Kunde erhält zwei Designrunden zur Freigabe der Erstversion. Weitere Änderungswünsche darüber hinaus werden wie laufende Anpassungen nach Absatz 3 behandelt.

(3) Laufende Anpassungen (Textänderungen, neue Bilder, kleinere Layout-Anpassungen) sind im monatlichen Abo-Preis enthalten. Der dafür aufgewendete Zeitaufwand sowie die Priorisierung und Reihenfolge der Bearbeitung liegen im billigen Ermessen (§ 315 BGB) des Anbieters. Ein Anspruch auf eine bestimmte Bearbeitungsgeschwindigkeit oder einen bestimmten Stundenumfang besteht nicht; der Anbieter ist bestrebt, Änderungswünsche innerhalb weniger Werktage umzusetzen.

(4) Umfangreiche Neukonzeptionen sowie Erweiterungen außerhalb des gebuchten Pakets sind gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.

§ 9 Preise, Rechnung, Zahlung, Verzug

(1) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Vergütung wird monatlich im Voraus per Rechnung abgerechnet. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Rechnungen werden elektronisch per E-Mail übermittelt; der Kunde stimmt dem zu.

(3) Befindet sich der Kunde mit einem Betrag in Höhe von mindestens zwei Monatsraten in Verzug, ist der Anbieter nach vorheriger Ankündigung und erfolglosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist berechtigt, die Leistung bis zum Ausgleich des offenen Betrags vorübergehend zu sperren. Der Vergütungsanspruch bleibt für diesen Zeitraum bestehen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung nach § 11 Absatz 4 bleibt unberührt.

(4) Der Anbieter darf die Vergütung frühestens nach Ablauf der Mindestlaufzeit und danach höchstens einmal je Vertragsjahr anpassen, um veränderten Kosten Rechnung zu tragen. Er teilt eine Anpassung mindestens acht Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit. Erhöht sich der Preis um mehr als 5 Prozent, kann der Kunde den Vertrag bis zum Wirksamwerden der Anpassung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen; auf dieses Recht weist der Anbieter in der Mitteilung hin.

§ 10 Vertragslaufzeit, Verlängerung, Kündigung

(1) Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab Vertragsschluss.

(2) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum jeweiligen Laufzeitende gekündigt wird.

(3) Die Kündigung bedarf der Textform. Sie kann per E-Mail an hello@sitetik.de erklärt werden. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zugang beim Anbieter.

(4) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit mindestens zwei Monatsraten in Verzug ist oder wiederholt gegen § 7 Absatz 2 verstößt.

§ 11 Paketwechsel

(1) Ein Upgrade in ein höherwertiges Paket ist jederzeit zum nächsten Abrechnungsmonat möglich. Die ursprüngliche Mindestlaufzeit bleibt davon unberührt; sie verlängert sich durch das Upgrade nicht.

(2) Ein Downgrade ist zum Ende der jeweils laufenden Vertragsperiode möglich.

(3) Zusatzpakete (etwa App oder Chatbot) können jederzeit hinzugebucht werden. Für sie gilt eine eigene Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab Hinzubuchung.

§ 12 Verfügbarkeit, Wartung, Support

(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der bereitgestellten Leistung von 99 % im Jahresmittel an, gemessen am Übergabepunkt des eingesetzten Hosting-Dienstleisters. Ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartung sowie Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat.

(2) Geplante Wartungsarbeiten führt der Anbieter nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durch und kündigt sie bei absehbar längerer Unterbrechung vorher an.

(3) Support erfolgt per E-Mail und über die vereinbarten Kanäle an Werktagen von Montag bis Freitag. Eine bestimmte Reaktionszeit ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.

§ 13 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht übertragbare Recht ein, die erstellte Leistung für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen.

(2) An den vom Kunden bereitgestellten Inhalten — Texten, Bildern, Logos, Daten — erwirbt der Anbieter keine Rechte über das zur Leistungserbringung Erforderliche hinaus. Diese Inhalte bleiben Eigentum des Kunden.

(3) Am zugrunde liegenden Quellcode, an eingesetzten Frameworks, Komponenten und Bausteinen des Anbieters verbleiben sämtliche Rechte beim Anbieter. Eine Übertragung des Quellcodes ist im Abo-Modell nicht enthalten; sie kann gesondert vereinbart werden.

§ 14 Domain, Datenexport und Vertragsende

(1) Die im Rahmen des Vertrags registrierte Domain läuft auf den Namen des Kunden.

(2) Bei Vertragsende erhält der Kunde auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen einen vollständigen Export seiner Inhalte in einem gängigen Format sowie Unterstützung beim Transfer der Domain zu einem anderen Anbieter.

(3) Nach Ablauf von 90 Tagen ab Vertragsende ist der Anbieter berechtigt, die Leistung abzuschalten und die Daten des Kunden zu löschen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Anbieter weist den Kunden vor der Löschung in Textform darauf hin.

§ 15 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Beide Parteien beachten die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften. Informationen zur Verarbeitung der Daten des Kunden durch den Anbieter enthält die Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistung personenbezogene Daten verarbeitet, für die der Kunde Verantwortlicher ist — etwa Daten aus Kontaktformularen, Buchungen oder Chatbot-Konversationen —, geschieht dies im Auftrag des Kunden. Hierfür schließen die Parteien den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, der mit Vertragsschluss Bestandteil dieses Vertrags wird.

(3) Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung und für die Erfüllung der Informationspflichten gegenüber den betroffenen Personen verantwortlich.

§ 16 Referenznennung

(1) Der Anbieter darf die für den Kunden erbrachte Leistung unter Nennung des Namens und des Logos des Kunden als Referenz auf seiner Website und in Präsentationen benennen.

(2) Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit in Textform widersprechen. Der Anbieter entfernt die Referenz dann innerhalb angemessener Frist.

§ 17 Gewährleistung

(1) Der Anbieter erbringt die Leistung frei von Sach- und Rechtsmängeln, die ihre vertragsgemäße Nutzung mehr als unerheblich beeinträchtigen.

(2) Der Kunde zeigt Mängel unverzüglich nach Entdeckung in Textform an und beschreibt sie nachvollziehbar. Der Anbieter beseitigt Mängel innerhalb angemessener Frist.

(3) Unwesentliche Abweichungen sowie Beeinträchtigungen, die auf vom Kunden bereitgestellten Inhalten, eigenmächtigen Eingriffen des Kunden oder Störungen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters beruhen, sind keine Mängel.

§ 18 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) — also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf — und der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

(3) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.

(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus übernommenen Garantien bleibt unberührt. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

§ 19 Höhere Gewalt

(1) Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, befreien ihn für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht. Dazu zählen insbesondere großflächige Ausfälle der Internet-Infrastruktur, behördliche Maßnahmen, Naturkatastrophen und Arbeitskämpfe, die der Anbieter nicht zu vertreten hat.

(2) Dauert die Störung länger als zwei Monate an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Bereits im Voraus gezahlte Vergütung für nicht erbrachte Leistungen wird erstattet.

§ 20 Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder technische Gegebenheiten erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(2) Der Anbieter teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang, gelten die Änderungen als angenommen. Auf die Bedeutung des Schweigens weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen.

§ 21 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.

(2) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.

(3) Die Übertragung von Rechten und Pflichten aus diesem Vertrag auf Dritte bedarf der Zustimmung der jeweils anderen Partei; die Zustimmung darf nicht ohne wichtigen Grund verweigert werden.

(4) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Frankfurt am Main, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(5) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand dieser Fassung: 2026-08-15. Frühere Fassungen stellen wir auf Anfrage unter hello@sitetik.de zur Verfügung.